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MILK-NEWS

http://www.europeanmilkboard.org

Liebe Milchbäuerinnen und Milchbauern, liebe Mitstreiter,

mit großer Sorge beobachte ich, dass Europa derzeit massiv unter Druck steht – mit Fliehkräften von innen und Spaltungswillen von außen. Ich bin überzeugt, dass es nur Verlierer geben wird, wenn sich diese sehr gefährliche Situation weiter zuspitzen sollte.

Umso stolzer bin ich auf den europäischen Zusammenschluss der Milchviehhalter im EMB. Wir Milchviehhalter machen das aus der inneren Überzeugung heraus, dass wir uns gemeinsam um unseren Markt kümmern müssen, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen wollen, wie das in der Vergangenheit so oft der Fall war und teilweise auch heute noch passiert, und dass wir in einem globalen Weltmarkt nur mit gemeinsamen Strategien bestehen können. Die Milchviehhalter im EMB haben sich ohne jede finanzielle oder institutionelle Unterstützung von außen – ganz aus eigener Kraft – organisiert. Das ist tatsächlich gelebter europäischer Geist und kann deshalb nicht hoch genug geschätzt werden. Hier engagiert sich niemand, weil es für ihn nur ein gut bezahlter Job ist. Uns geht es immer um die Anliegen der Milchviehhalter in Europa. Das gibt unserem Zusammenschluss aus meiner Sicht auch die Legitimation und den Nachdruck, mit unseren Forderungen auf politischer Ebene tatsächlich gehört zu werden.

Wie oft haben wir früher auf deutscher Ebene gehört „Da können wir nichts ändern, das gibt Brüssel so vor!“ Seit wir uns sowohl auf nationaler wie auf europäischer Ebene engagieren, gilt dieses Argument nicht mehr. Wir nehmen nicht nur unsere Bundespolitiker, sondern auch die Politiker in den einzelnen Bundesländern in die Pflicht, sich auf europäischer Ebene für die Interessen der Milchviehhalter einzusetzen. Mit diesem Zusammenspiel aus nationalem und europäischem Engagement haben wir schon Einiges bewegt. Wichtig ist, dass wir dabei auf die Unterstützung von ganz vielen europäischen Nachbarn zählen können. Hätte in der Milchkrise beispielsweise nicht der ehemalige französische Agrarminister Stéphane Le Foll, u.a. nach Gesprächen mit Milchviehhaltern des EMB, die Initiative ergriffen und den damaligen deutschen Agrarminister Christian Schmidt ein wenig unter Zugzwang gebracht, wären die Mengendisziplinmaßnahmen des 2. EU-Hilfspakets so vielleicht nie zustande gekommen.

Daher mein Appell: Im Frühjahr 2019 stehen wieder Europawahlen an. Bitte vergesst nicht, dass wir uns auch auf nationaler Ebene für unsere europäischen Ideen einsetzen müssen, um für Bewegung zu sorgen!

Herzliche Grüße

Johannes Pfaller, Vorstandsmitglied des EMB und Beiratsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM)

Studie zeigt Erfolge des EU-Mengenreduktionsprogramms, das vor 2 Jahren angekündigt wurde

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© A. Sauvage

Vor 2 Jahren – am 18. Juli 2016 – hat Agrarkommissar Phil Hogan das EU-Mengenreduktionsprogramm für den Milchmarkt angekündigt. Die Maßnahme war ein großer Erfolg und hat gezeigt, dass bereits geringe Reduktionsmengen einen großen Effekt auf die Erzeugerpreise haben.

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Deutschland: Bäuerliche Betriebe durch extreme Trockenheit bedroht: AbL fordert Agrargipfel

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Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL e.V.) fordert Agrarministerin Julia Klöckner auf, sehr zeitnah einen Agrargipfel der gesamten Agrar- und Ernährungsbranche einzuberufen, von den Bauern über die Verarbeiter bis zum Handel.

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Brüssel: BDM begleitet informelle Konferenz der deutschen Agrarminister

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© BDM

Die Landwirtschaftsminister der 16 deutschen Bundesländer und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner trafen sich am 10. Juli in Brüssel mit EU-Kommissar für Landwirtschaft Phil Hogan sowie Haushaltskommissar Günther Oettinger. Thema waren die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und das EU-Budget für 2021-2027.

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Gesetzesvorschlag für mehr Fairness in der Lebensmittelkette

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Die EU-Kommission möchte die Position der Landwirte stärken und hat Mitte April einen Entwurf einer Richtlinie vorgelegt, um unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette zu verbieten. Konkret sind beispielsweise kurzfristige Stornierungen, einseitige oder rückwirkende Vertragsänderungen und Zahlungen für nicht verkaufte Ware gemeint.

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Aktuelle Zahlen aus Deutschland zeigen: Schere zwischen Produktionskosten und Milchpreis wird immer größer

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Die vierteljährlichen Kostenzahlen für Deutschland liegen vor und zeigen, dass im April 2018 die Produktionskosten nur zu 78% gedeckt waren, während die Kostendeckung im Januar noch bei 88% gelegen hatte. Die Kosten der Erzeugung betrugen im April 42,70 Cent, dem gegenüber erhielten die Erzeuger allerdings nur 33,42 Cent je Kilogramm Milch.

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GAP: Französische und deutsche Verbände-Plattformen fordern ihre Agrarminister auf, einen Verschlechterungs-Wettlauf zu verhindern

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In einer gemeinsamen Mitteilung wenden sich die französische Verbände-Plattform „Pour une autre PAC“ (Für eine andere Gemeinsame Agrarpolitik der EU) und die deutsche Plattform von 17 Verbänden aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz an die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Frankreichs Minister Stéphane Travert.

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Premiere in Belgien: Fairer Handel mit lokalen Produkten ist durchaus möglich!

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© Faircoop

Allgemein herrscht die Tendenz, Fair-Trade-Beziehungen ausschließlich von der Nord-Süd Perspektive aus zu betrachten, mit dem lobenswerten Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erzeuger in Ländern des Globalen Südens zu verbessern. Dabei wird das Schicksal unserer belgischen Landwirte, unserer Milchbauern, die ebenfalls ein zu geringes Einkommen haben, oft aus den Augen verloren.

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Gespräch mit Johannes Pfaller, neues Vorstandsmitglied des EMB

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Milchbauer aus Bayern versorgt heilige Kühe in Indien

Johannes Pfaller ist seit April 2018 neu im Vorstand des EMB und mit 37 Jahren das jüngste Vorstandsmitglied. Der Milchbauer aus Süddeutschland ist zudem innerhalb des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter (BDM) als Beiratsvorsitzender aktiv.

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