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MILK-NEWS

http://www.europeanmilkboard.org

Liebe Milchbäuerinnen und Milchbauern, liebe Mitstreiter,

Das Thema Milchpulver schlägt Wellen: Am 24. Januar haben wir das belgische Milchpulver-lager Herstal besichtigt.

Das European Milk Board hatte Europaabgeordnete, Milch-erzeuger und Journalisten eingeladen, sich ein Bild der öffentlichen Intervention zu machen. Im größten Pulverlager der Wallonie türmen sich Milchpulversäcke bis zur Decke. Insgesamt lagern hier 12.600 Tonnen Magermilchpulver.

Die unzähligen Paletten mit Milchpulver gaben nicht nur für die EU-Politiker und Journalisten ein eindrucksvolles Bild. Auch die anwesenden Milchproduzenten waren erschlagen angesichts der gefüllten Lagerhalle. Wir produzieren am Markt vorbei - die Überproduktion und die fehlgeleitete EU-Politik konnte nicht deutlicher bewusst gemacht werden.

Rund 380.000 Tonnen Magermilchpulver liegen in Europas Lagerhallen und werden von Tag zu Tag weniger Wert. Die Lagerhalle in Herstal macht da gerade mal 3% der Gesamtmenge aus. Milchpulver, das sich mit jedem weiteren Tag dem Verfallsdatum nähert und das keiner haben will.

Ganze 2.000 Tonnen wurden seit Dezember 2016 verkauft, zuletzt zu einem Niedrigpreis von 1.190€/Tonne. Klar ist, dass dieses Milchpulver den Markt belastet und es den Milcherzeugern letztlich auf den Kopf fällt.

Agrarkommissar Hogan möchte die Reißleine ziehen und kein weiteres Milchpulver in die öffentliche Intervention aufkaufen. Am 29. Januar haben die Agrarminister beschlossen, die Intervention zum Fixpreis im Jahre 2018 zu stoppen. Die EU nimmt Magermilchpulver zwischen März und September nur noch über das Ausschreibungsverfahren an. Demnach wird Pulver nicht mehr automatisch ab einer bestimmten Schwelle in die Intervention genommen, sondern es wird von Fall zu Fall entschieden, ob Pulver angekauft wird, wie viel und zu welchem Preis. Die Produktion läuft indes auf vollen Touren weiter.....

Agrarkommissar Hogan möchte mit dieser Entscheidung dem Milchmarkt helfen, lässt aber außer Acht, dass an der Produktionsmenge angesetzt werden muss. Wenn nur die Intervention gestoppt wird ohne die Mengen zu reduzieren, dann läuft zukünftig der Milchmarkt über.

Hogan wäre gut beraten, die Gemeinsame Agrarpolitik zu überdenken und schnellstmöglich ein Reduktionsprogramm zu installieren, das auf die aktuelle Produktionslage reagiert, wie das Marktverantwortungsprogramm des EMB!

Kjartan Poulsen, Vorstandsmitglied des EMB und Vorsitzender des LDM Dänemark

Lokaltermin EU-Milchpulverlager

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© EMB

Mit knapp 380.000 Tonnen liegt aktuell eine sehr große Menge an Milchpulver in der EU-Intervention. Um sich ein Bild von zunächst auch nur einigen tausend Tonnen machen zu können, besichtigten EU-Politiker und der Vorstand des European Milk Board am 24. Januar das belgische Milchpulverlager Vincent Logistics in Herstal. Hier stapeln sich derzeit 12.600 Tonnen Milchpulversäcke und warten auf ihre Weiterverwendung.

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Ratsentscheidung bezüglich Intervention Magermilchpulver - Stellungnahme EMB

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Zur Entscheidung des EU-Agrarrats, die Interventionsmenge von Magermilchpulver zu einem Fixpreis für 2018 auf Null zu setzen, erlässt das European Milk Board folgendes Statement:

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Mit der Aussetzung der Intervention ist die Milchkrise bereits absehbar

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© Michel Sorin

Die Entscheidung des Ministerrats vom 29.01.2018, die Intervention für Magermilchpulver auszusetzen, ist eine sehr schlechte Nachricht für die Milcherzeuger und für Europa. Sie wird die Krise beschleunigen und nicht verhindern, wie uns die Kommission glauben machen möchte.*

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Dänisches Arbeitsrecht: Gewerkschaft setzt Landwirte unter Druck

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© wikimedia commons

Dänemark hat ein eigenes Arbeitsrechtssystem. Die Politik hat die Verantwortung für die Regelung von Beschäftigung und Entgelt den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden übertragen. Der Staat legt daher keinen Mindestlohn fest.

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Schweiz: Die nachhaltige Milch der Migros

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Im Rahmen ihrer Strategie zur nachhaltigen Entwicklung hat ELSA (Molkereikonzern der Migros) 2017 ein Projekt für nachhaltige Milch gestartet.

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Erfolgreiches Krisenmanagement in der EU – welche Lehren lassen sich aus den letzten drei Jahren ziehen?

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(Berlin, 18. Januar 2018) Dass Krisenmaßnahme nicht gleich Krisenmaßnahme ist, hat sich in den vergangenen Jahren im Milchsektor deutlich gezeigt. Wie der Vorstand des European Milk Board auf der diesjährigen Pressekonferenz der Grünen Woche resümiert, müsse man daher für die Zukunft auf die Instrumente setzen, die tatsächlich auch Wirkung entfalten können.

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20 Jahre BDM = 20 Jahre außergewöhnliches Engagement

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Anlässlich des 20-Jahr Jubiläums des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) möchte sich das EMB ganz herzlich für das außergewöhnliche Engagement des Verbandes bedanken und herzlich gratulieren.

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