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MILK-NEWS

http://www.europeanmilkboard.org

Liebe Milchbäuerinnen und Milchbauern, liebe Interessierte,

wie ich häufig und mit Genugtuung höre, kommen viele von uns in Gesprächen mit Kollegen und Freunden immer wieder auf die große Milchbauerndemonstration im November 2012 in Brüssel zurück. Für uns Milchbauern ist sie ein voller Erfolg gewesen, denn sie war laut auf der Straße, überall in den Medien und zugleich unangenehm für die Entscheidungsträger in Brüssel und in den Mitgliedsstaaten. Sie hat uns damit wichtige Türen in der Politik geöffnet, die im entscheidenden Jahr 2013 bei der Reform der EU-Agrarmarktordnung und den neuen Vorschlägen für den Milchmarkt von Landwirtschaftskommissar Ciolos den Ausschlag geben können.

Diese Chance müssen wir nutzen! Ich sage es ganz deutlich: Die Schlacht für das wirtschaftliche Überleben der europäischen Milchbauern muss jetzt geschlagen werden und nicht erst in 2015, wenn die Milchquote fällt. Dann ist es zu spät und wir können den Schlepper getrost auf dem Hof lassen. Darüber hinaus kommt Ende 2014 eine neue EU-Kommission ins Amt und die Karten werden neu gemischt – Ausgang ungewiss. Deshalb muss jetzt gekämpft und unser erfolgreicher Weg seit dem Milchstreik 2009 lautstark und mit erhobenem Haupt zu Ende gegangen werden.

Wir Milchbauern können stolz auf die Erfolge sein, die wir bisher erzielt haben. Vor allem der jüngste Vorschlag des EU-Parlaments für den freiwilligen Lieferverzicht als neues Kriseninstrument im Milchmarkt ist ein bedeutender Schritt nach vorne, zu einem grundlegenden Systemwechsel mit einer flexiblen Steuerung des EU-Milchangebots. Dieser Erfolg ist leider noch nicht unumkehrbar und muss bis zum Sommer 2013 gegen die starke Lobby der Milchindustrie und ihrer Verbände verteidigt werden. Nach der großen Milchbauerndemonstration im vergangen November sitzen unsere größten Gegner allerdings nicht mehr in Brüssel, sondern zu Hause in den Hauptstädten der Mitgliedsstaaten. Vor allem die deutsche Bundesregierung in Berlin zeigt sich bisher unerschütterlich auf dem eingeschlagenen Pfad der Milchmarktliberalisierung.

Wie Ihr in dieser Ausgabe des EMB-Newsletters nachlesen könnt, haben die Milchproduzenten des EMB deshalb Mitte April im süddeutschen Berchtesgaden den deutschen Agrarministern entschieden ihre Meinung gesagt und wollen nun am 3. und 4. Juni 2013 in großer Zahl und mit eindrucksvollen Aktionen in der deutschen Hauptstadt Berlin demonstrieren. Bitte lasst in diesem entscheidenden Jahr 2013 nicht in Euren Anstrengungen nach und kommt Anfang Juni so zahlreich wie möglich nach Berlin. Es lohnt sich, denn kurzfristige Milchpreiserhöhungen - wie derzeit angekündigt - sind keine Lösung. Sie sind nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Lasst Euch damit auf keinen Fall abspeisen!

Erwin Schöpges (Vorstandsmitglied des EMB)  

Milchbauern, auf nach Berlin!

Große Kundgebung der europäischen Milchbäuerinnen und Milchbauern am 3. und 4. Juni in der deutschen Hauptstadt Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es kann nicht sein, dass die deutsche Bundesregierung immerzu alle vernünftigen Vorschläge für einen funktionierenden Milchmarkt in Brüssel blockiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission zur Gemeinsamen Agrarmarktordnung müssen wir bei der deutschen Regierung Druck machen, damit der freiwillige Lieferverzicht als Kriseninstrument für den Milchmarkt nicht auf der Strecke bleibt.

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Europäische Milchbauern fordern deutsche Bundesregierung zum Richtungswechsel auf

Die folgende Pressemitteilung hat das European Milk Board zur großen Milchbauerndemonstration im süddeutschen Berchtesgaden vom 10.-12. April herausgegeben.

(Berchtesgaden, 12.4.2013) Mit einer großen Schlepperparade wird heute eine dreitägige Demonstration von Milchbauern und besorgten Bürgern und Bürgerinnen aus ganz Europa im süddeutschen Berchtesgaden zu Ende gehen. Rund 750 Milchproduzenten des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, haben das dortige Treffen der deutschen Landwirtschaftsminister zum Anlass genommen, um der Milchpolitik der deutschen Bundesregierung eine Absage zu erteilen. Ihr Motto: „Märkte gestalten, statt Krisen zu verwalten“.

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Milchprodukte mit hoher Wertschöpfung – Modell für die Zukunft?

Milchprodukte mit hoher Wertschöpfung stehen in dem Ruf, für Milcherzeuger den entscheidenden wirtschaftlichen Unterschied im Milchmarkt auszumachen. Um diesem Thema näher auf den Grund zu gehen, hat das Dutch Dairymen Board (DDB), einer der beiden EMB-Mitgliedsverbände in den Niederlanden, eine Veranstaltungsreihe mit insgesamt vier Terminen organisiert. Als Referenten sind hierzu Vertreter der Milchgenossenschaften, aus der Politik sowie der Wissenschaft eingeladen worden.

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Faire Milch in Belgien: Kooperation mit luxemburgischer Molkerei offiziell besiegelt

Laut der Berichterstattung der ostbelgischen Tageszeitung GrenzEcho (17. April) ist die Kooperation zwischen der belgischen Genossenschaft Faircoop und der luxemburgischen Molkerei Luxlait am 16. April mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung offiziell besiegelt worden. Die Faircoop vermarktet seit 2010 unter dem Markennamen „Fairebel“ die vom European Milk Board (EMB) initiierte Faire Milch in Belgien.

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Britisches Beratungsunternehmen sagt Milchpreisrutsch nach 2015 voraus

Das britische Beratungsunternehmen The Dairy Group hat in einer Stellungnahme erklärt, dass die Milchpreise in der EU nach Auslaufen der Milchquote in 2015 aufgrund einer Produktionsausdehnung deutlich sinken könnten. Derzeitige Einschätzungen, dass die produzierte Milchmenge in einigen EU-Mitgliedsstaaten zunehmen werde, seien nicht unbegründet. Unter anderem steigende Direktinvestitionen aus China im irischen Milchsektor und geplante Kapazitätserweiterungen des dänischen Molkereikonzerns Arla würden dafür sprechen.

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EMB-Agenda

Hier finden Sie einige der wichtigsten Termine des EMB-Vorstands im Mai 2013:

  • 6.05.: EMB-Vorstandssitzung in Brüssel

  • 9./10.5.: Bauernkonferenz in Lettland

  • 13./14.05.: Treffen mit dem irischen Landwirtschaftsminister in Brüssel

  • 14./15.05.: Workshop von ARC2020 in Berlin

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Volltexte

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Milchbauern, auf nach Berlin!

Große Kundgebung der europäischen Milchbäuerinnen und Milchbauern am 3. und 4. Juni in der deutschen Hauptstadt Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es kann nicht sein, dass die deutsche Bundesregierung immerzu alle vernünftigen Vorschläge für einen funktionierenden Milchmarkt in Brüssel blockiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission zur Gemeinsamen Agrarmarktordnung müssen wir bei der deutschen Regierung Druck machen, damit der freiwillige Lieferverzicht als Kriseninstrument für den Milchmarkt nicht auf der Strecke bleibt.

Wir Bauern des European Milk Board (EMB) werden deshalb mit unseren Schleppern nach Berlin fahren und am 3. und 4. Juni 2013 vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren.

Es ist wichtig, dass wir in großer Zahl nach Berlin kommen und der deutschen Bundesregierung mit einer eindrucksvollen symbolischen Aktion zeigen, dass es so nicht geht. Bitte mobilisiert bei Euch zu Hause, damit die Aktion ein voller Erfolg wird!

Nähere Einzelheiten zum Ablauf werden wir Euch in Kürze zukommen lassen bzw. können im Brüsseler Büro des EMB angefragt werden (E-Mail: office@europeanmilkboard.org oder Tel.: 0032 2 808 1935)

Romuald Schaber (Präsident des EMB)

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Europäische Milchbauern fordern deutsche Bundesregierung zum Richtungswechsel auf

Die folgende Pressemitteilung hat das European Milk Board zur großen Milchbauerndemonstration im süddeutschen Berchtesgaden vom 10.-12. April herausgegeben.

(Berchtesgaden, 12.4.2013) Mit einer großen Schlepperparade wird heute eine dreitägige Demonstration von Milchbauern und besorgten Bürgern und Bürgerinnen aus ganz Europa im süddeutschen Berchtesgaden zu Ende gehen. Rund 750 Milchproduzenten des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, haben das dortige Treffen der deutschen Landwirtschaftsminister zum Anlass genommen, um der Milchpolitik der deutschen Bundesregierung eine Absage zu erteilen. Ihr Motto: „Märkte gestalten, statt Krisen zu verwalten“.

Der Präsident des EMB, Romuald Schaber, erklärte hierzu: „Milchbauern aus ganz Europa haben sich auf den langen Weg nach Berchtesgaden gemacht, um vor allem die deutsche Bundesregierung zu einem politischen Richtungswechsel aufzufordern. Es kann nicht sein, dass die deutsche Regierung in Brüssel immerzu alle Ansätze für eine vernünftige Regulierung der europäischen Milchmärkte blockiert. Nur über eine flexible Milchmengensteuerung kann letztendlich die wirtschaftliche Zukunft der Milchproduzenten in Europa gesichert werden. Große und mächtige EU-Mitgliedsstaaten wie Deutschland dürfen sich dem nicht in den Weg stellen.“

Die Organisatoren der Kundgebung vom deutschen EMB-Mitgliedsverband BDM hatten für die drei Tage ein eindrucksvolles Programm zusammengestellt. Nach einer Bauernkonferenz am ersten Abend zum Thema „Agrarpolitik für eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft“ wurde bei der großen Kundgebung am zweiten Tag gefordert, dass die Politik ihrer Verantwortung für die europäischen Milchmärkte endlich nachkommt. Hierzu wurde auch den Agrarministern ein Manifest mit den Forderungen der Kundgebungsteilnehmer übergeben. Den Abschluss bildet heute eine Schlepperparade zum Tagungsort der Minister, um dort symbolisch die richtigen Ergebnisse für die europäischen Milchbauern abzuholen.

Das European Milk Board (EMB) ist ein europäischer Dachverband von Milchviehhalterorganisationen. Er vertritt derzeit 19 Organisationen aus 14 europäischen Ländern mit zusammen rund 100.000 Erzeugern. In den Mitgliedsländern wird rund 75 % der europäischen Milch produziert.

Christian Schnier (EMB) 

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Milchprodukte mit hoher Wertschöpfung – Modell für die Zukunft?

Milchprodukte mit hoher Wertschöpfung stehen in dem Ruf, für Milcherzeuger den entscheidenden wirtschaftlichen Unterschied im Milchmarkt auszumachen. Um diesem Thema näher auf den Grund zu gehen, hat das Dutch Dairymen Board (DDB), einer der beiden EMB-Mitgliedsverbände in den Niederlanden, eine Veranstaltungsreihe mit insgesamt vier Terminen organisiert. Als Referenten sind hierzu Vertreter der Milchgenossenschaften, aus der Politik sowie der Wissenschaft eingeladen worden.

„Auch wenn die Herstellung von Produkten mit hoher Wertschöpfung entsprechend hohe Kosten mit sich bringt und die Milcherzeuger deshalb keinen deutlichen Aufschlag auf ihren Milchpreis erwarten können, so ist die Herstellung dieser Produkte immer noch die beste Vorgehensweise“, betonten die Vorsitzenden der Milchgenossenschaften auf den DDB-Veranstaltungen. Gleichfalls waren sich diese einig über die Nachteile der Überproduktion im Milchmarkt: Mehr Milchanlieferung als Nachfrage. Damit wird die teuer bezahlte Markenmilch zum Sonderangebot. Deshalb geht die überschüssige Milch in minderwertige Produkte und senkt den Auszahlungspreis für die Milcherzeuger.

Einige Milchverarbeiter halten darum ein System von A- und B-Milchpreisen für gerechtfertigt. Verständlich ist dies vielleicht aus der Sicht jener Molkereivertreter, die aus Prinzip gegen eine vernünftige Politik der Mengenregulierung sind und sicherstellen möchten, dass die Überschussproduktion abgesetzt wird. Für das DDB ist das jedoch die falsche Vorgehensweise. Gerade mit den Vorschlägen von EMB und DDB für eine Monitoringstelle im Milchmarkt, kann die produzierte Milchmenge an die Nachfrage angepasst und der Preisdruck auf dem Milchmarkt vermieden werden. Dies ist die bessere Option! 

Die „Mehrwert“-Strategie von FrieslandCampina hat inzwischen zu einem Milchpreis geführt, der ein paar Cent höher liegt als der niederländische Durchschnittsmilchpreis. Mehrere Redner auf den DDB-Veranstaltungen begrüßten diesen Preisanstieg und hielten ihn für eine Entwicklung, die sich auch in der Zukunft fortsetzen wird.

Das mag alles stimmen, nur bedeutet ein höherer Durchschnittspreis noch lange nicht, dass sich dieser Milchpreis für Milcherzeuger auch lohnt. Denn dem heutigen Milchpreis fehlt jegliche Orientierung an den Produktionskosten, die in den letzten zwei Jahren so schnell gestiegen sind, dass die Schere zwischen Milchpreis und Produktionskosten immer weiter auseinandergeht.

Produkte mit hoher Wertschöpfung sind wichtig, aber kein alleiniges Wundermittel, um unserem Sektor das wirtschaftliche Überleben zu sichern und Perspektiven für junge Landwirte zu bieten. Sollte unsere Gesellschaft an einer Nahrungsmittelproduktion mit europäischem Ursprung interessiert sein, ist hier vor allem die Politik gefragt. Sie müsste sich für eine bessere Wettbewerbsgesetzgebung, einen fairen Handel und die Entwicklung einer intelligenten Agrarpolitik einsetzen, die den Bauern die Freude an ihrer Arbeit zurückgibt. 

Auch die Genossenschaftsmolkereien könnten hier einen positiven Beitrag leisten – genug politischen Einfluss haben sie ja. Denn dann hätten alle Beteiligten einen wirklichen Mehrwert, der auch wirklich einen Unterschied macht.

Sieta van Keimpema (Vorstandsmitglied des EMB und Vorsitzende des DDB)

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Faire Milch in Belgien: Kooperation mit luxemburgischer Molkerei offiziell besiegelt

Laut der Berichterstattung der ostbelgischen Tageszeitung GrenzEcho (17. April) ist die Kooperation zwischen der belgischen Genossenschaft Faircoop und der luxemburgischen Molkerei Luxlait am 16. April mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung offiziell besiegelt worden. Die Faircoop vermarktet seit 2010 unter dem Markennamen „Fairebel“ die vom European Milk Board (EMB) initiierte Faire Milch in Belgien. Die Fairebel-Produkte wie teilentrahmte Milch und Schokoladenmilch werden bei der Luxlait in Luxemburg abgefüllt, wobei diese nicht über belgische Lieferanten verfügt. Diese Praxis war in der Vergangenheit kritisiert worden. Nach Aussage der Faircoop hat es hierzu aber keine Alternative gegeben, da für das Faire Milch-Projekt keine geeignete Molkerei in Belgien gefunden werden konnte.

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung ist dieser Kritik nun begegnet worden. Die Faircoop verpflichtet sich darin, im Rahmen des Ausgleichs von saisonbedingten Schwankungen der Milchanlieferung, Milch in der selben Menge für die Luxlait in Belgien einzukaufen, wie diese Fairebel-Produkte nach Belgien liefert.

Die belgisch-luxemburgische Kooperation im Milchsektor hat mit der Unterzeichnung der Erklärung gleichfalls den politischen Segen bekommen, da sowohl der luxemburgische Landwirtschaftsminister als auch sein Kollege aus der angrenzenden südbelgischen Region Wallonie anwesend waren. Nach Berichterstattung des Grenzechos ist die Unterstützung des wallonischen Landwirtschaftsministers allerdings auf totales Unverständnis bei der belgischen Milchwirtschaft und ihrer Interessenverbände gestoßen. Der Minister wäre der heimischen Milchwirtschaft in den Rücken gefallen. Wie dem auch sei, die dadurch erzeugte zusätzliche Aufmerksamkeit in den belgischen Medien wird dem Erfolg der Fairen Milch in Belgien keinen Abbruch tun – ganz im Gegenteil.

Christian Schnier (EMB)

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Britisches Beratungsunternehmen sagt Milchpreisrutsch nach 2015 voraus

Das britische Beratungsunternehmen The Dairy Group hat in einer Stellungnahme erklärt, dass die Milchpreise in der EU nach Auslaufen der Milchquote in 2015 aufgrund einer Produktionsausdehnung deutlich sinken könnten. Derzeitige Einschätzungen, dass die produzierte Milchmenge in einigen EU-Mitgliedsstaaten zunehmen werde, seien nicht unbegründet. Unter anderem steigende Direktinvestitionen aus China im irischen Milchsektor und geplante Kapazitätserweiterungen des dänischen Molkereikonzerns Arla würden dafür sprechen. Darüber hinaus geben es Anzeichen dafür, dass die Milchproduzenten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Polen dabei seien, ihre Produktionskapazitäten auszubauen.

Nach Aussage der Dairy Group würde eine Produktionsausweitung der acht größten Milcherzeugerländer Deutschland, Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Polen und Spanien um lediglich ein Prozent ein zusätzliches Milchaufkommen von 1,2 Millionen Tonnen bedeuten. Im Vergleich dazu hatte eine Produktionssteigerung im weniger regulierten Milchmarkt der USA um ein Prozent eine Milchpreissenkung um ungefähr zehn Prozent zur Folge. Wird eine gleichbleibende Nachfrage vorausgesetzt, wäre laut der Dairy Group ein ähnlicher Preisverfall als Folge der Produktionsausweitung in der EU denkbar.

Außerdem geben jüngste Entwicklungen in Neuseeland Anzeichen auf eine allgemein steigende Volatilität der Milchmärkte. Ein Produktionsrückgang von 2,5 Prozent der Milchmenge habe dort einen deutlichen Preisanstieg von ungefähr 20 Prozent ausgelöst.

Christian Schnier (EMB) 

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EMB-Agenda

Hier finden Sie einige der wichtigsten Termine des EMB-Vorstands im Mai 2013:

  • 6.05.: EMB-Vorstandssitzung in Brüssel

  • 9./10.5.: Bauernkonferenz in Lettland

  • 13./14.05.: Treffen mit dem irischen Landwirtschaftsminister in Brüssel

  • 14./15.05.: Workshop von ARC2020 in Berlin

Impressum

European Milk Board asbl
Rue de la Loi 155
B-1040 Bruxelles
Tel: +32 2808 1935
Fax: +32 2808 8265
E-Mail: office@europeanmilkboard.org
Website: http://www.europeanmilkboard.org