Falls die Seite nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

MILK-NEWS

http://www.europeanmilkboard.org

Liebe Milchbäuerinnen und Milchbauern, liebe Interessierte,

Butter ist teuer und Pulver ist günstig - vor diesem Hintergrund zahlen die Molkereien weitgehend unverändert niedrige Preise. Der Preisunterschied zwischen Protein und Fett ist ungewöhnlich hoch – dafür werden die vollen EU-Interventionslager mit Milchpulver verantwortlich gemacht. Die Frage ist aber, ob dies auch richtig ist. Die EU hat kaum Milchpulver aus ihrem großen Lager verkauft und derzeit ist der Marktpreis so niedrig, dass Magermilchpulver langsam wieder eingelagert wird. Aber irgendwann wird der Preis von Magermilchpulver natürlich wieder steigen, und dann wird das Interventionslager die Preisentwicklung bremsen. Deshalb muss die Kommission auch an ihrer Aussage festhalten, dass „das Verkaufen um jeden Preis niemals eine Option für die Kommission war und das Marktgleichgewicht und die Preiserholung nach wie vor die Hauptziele sind“.

Die einzige Hoffnung, an die sich die Milcherzeuger klammern können, ist, dass das Milchpulver aus dem EU-Lager inzwischen so alt geworden ist, dass niemand es mehr kaufen möchte. Das Lager hat kein offizielles Ablaufdatum, aber die Käufer möchten selbstverständlich eher frische Ware als Pulver, das vielleicht ein, anderthalb oder zwei Jahre alt ist.

In Dänemark versuchen drei Marktanalysten den Milchpreis vorherzusagen und in den meisten Fällen gelingt ihnen das mit Hilfe unterschiedlicher Algorithmen auch ganz gut. Keiner von ihnen konnte jedoch erklären, weshalb die Nachfrage nach Milchfett im Vergleich zu Milchprotein viel stärker gestiegen ist. Der Preisunterschied zwischen Butter und Protein ist mit mehr als 2.200 USD pro Tonne höher als je zuvor. Die Nachfrage hat sich verändert, aber mit einem EU-Lagerbestand von rund 350.000 Tonnen Milchpulver bestehen keine Aussichten auf ein Marktgleichgewicht. Deshalb muss die Kommission eine Lösung finden, um die Lagerbestände abzubauen, ohne die Marktpreise zu beeinflussen. Sollte ihr das nicht gelingen, würden die europäischen Milcherzeuger auf unabsehbare Zeit weiter in Unsicherheit schweben.

Kjartan Poulsen, Vorstandsmitglied des EMB und Vorsitzender des LDM Dänemark

Frankreich: Elf Forderungen an die Präsidentschaftskandidaten

Newsletterbild

Der französische EMB-Mitgliedsverband OPL (Organisation des producteurs de lait) von der Coordination Rurale (CR) hatte den elf Präsidentschaftskandidaten im Vorfeld der Wahl seine elf Vorschläge für den Milchsektor geschickt.

weiterlesen...

Deutschland: Neues Label für Weidemilch

Newsletterbild

Anlässlich des ersten Weideaustriebs 2017 auf dem Hof Hanken in der Wesermarsch hat am Sonntag, dem 23. April, ein breites Bündnis verschiedener Organisationen das neue Gütesiegel „PRO WEIDELAND –Deutsche Weidecharta“ vorgestellt.

weiterlesen...

Nordrhein-Westfalen: Kontroverse Podiumsdiskussionen mit Agrarpolitikern

Newsletterbild
© wikimedia

Im Vorfeld der kommenden NRW-Landtags-Wahl hatte der BDM führende Agrarpolitiker des Bundeslandes zu zwei Podiumsdiskussionen eingeladen, um Zukunftsperspektiven für die nordrhein-westfälischen Milcherzeuger zu erörtern. Im Rahmen der Debatten konnten die unterschiedlichen Positionen u.a. dazu, wie künftig Milchmarktkrisen verhindert werden können, verdeutlicht werden.

weiterlesen...

Phosphatreduktion in den Niederlanden

Newsletterbild
© wikimedia

Die Niederlande müssen ihre Phosphatproduktion 2017 auf das zulässige Maß senken, damit die Ausnahmeregelung erhalten bleibt. Es folgt eine kurze Einführung in die fachlichen Aspekte des Programms für Milchviehbetriebe, ohne dieses weiter zu kommentieren.

weiterlesen...

Agrarausschuss des EU-Parlaments stimmt für Mengenreduktionsprogramm

Newsletterbild

Der erste Schritt in Richtung Gesetzesrahmen für ein reguläres Kriseninstrument in der Gemeinsamen Marktordnung ist getan. Anfang Mai hat der Agrarausschuss des EU-Parlaments über den sogenannten Omnibus-Vorschlag abgestimmt und sich dabei auch offiziell für einen Artikel für ein freiwilliges Produktionsreduktionsprogramm ausgesprochen.

weiterlesen...

EMB-Milchpreisvergleich der Länder

Newsletterbild
© wikimedia

In den beiden zurückliegenden Monaten Februar und März 2017 zahlten die meisten der für den EMB-Milchpreisvergleich erfassten Molkereien zwischen rund 30 bis zu 33 Cent für einen Kilogramm Milch bei 4,0% Fett und 3,4 % Eiweiß als Grundpreis an die Milcherzeuger aus.

weiterlesen...

Begleitung für Landwirte in schwierigen Situationen

Newsletterbild
© Pixabay

Gespräch mit Laurence Leruse, Koordinatorin von Agricall Wallonie. Das Ziel dieser belgischen Organisation ist, alle wallonischen Landwirte und ihre Familien zu begleiten, die wirtschaftliche, finanzielle, technische, rechtliche, psychologische oder soziale Probleme bei der Führung ihres Betriebs haben.

weiterlesen...

Sie finden uns auch auf Facebook

Newsletterbild

 

 

 

                       

Impressum

European Milk Board asbl
Rue de la Loi 155
B-1040 Bruxelles
Tel: +32 2808 1935
Fax: +32 2808 8265
E-Mail: office@europeanmilkboard.org
Website: http://www.europeanmilkboard.org