flag de flag gb flag fr
Impressum     European Milk Board ASBL | Rue de la Loi 155 | B-1040 Bruxelles

News Details

PDF-Icon Icon-Druck

30.07.2009

Spanien: Manifest gegen Abkommen zwischen Milcherzeugern und der Milchindustrie

Am 20. Juli wurde innerhalb der akteursübergreifenden spanischen Milchinterprofession bestehend aus Vertretern der Gewerkschaften, Industrie, Verwaltung und des Vertriebs (INLAC) im Ministerium für Umwelt, Ländlichen Raum und Meeresfragen in Madrid ein Abkommen zur Stabilisierung des Sektors unterzeichnet. Es enthält die Empfehlung, dass die spanischen Milchbauern bis Dezember einen Preis zwischen 0,30-0,31 euros/litre erhalten sollen. Praktisch hält sich die Industrie aber an keine Preisempfehlung.
Auch deshalb sprechen sich die Erzeugerorganisation PROLEC und der Landwirtschaftsverband COAG in einem Manifest gegen das Abkommen aus. Desweiteren seien die derzeitigen Produktionskosten mit 0,37 Euro/ Liter weit über dem empfohlenen Preis. Ihre Forderung ist aber, dass Milch nicht unter den Gestehungskosten verkauft werden dürfte.

Die deutsche Agrarministerin Ilse Aigner möchte derweilen überprüfen lassen, ob eine Preisempfehlung auch für Deutschland möglich wäre. Es ist aber zweifelhaft, dass die Molkereiverbände in Deutschland eine solche Empfehlung befürworten.

Manifest of PROLEC and other Spanish organisations

 
 


Weitere aktuelle Meldungen

20.02.2020

Bäuerinnen und Bauern aus Litauen, Lettland und Estland demonstrieren in Brüssel für eine faire Agrarpolitik

Baltische Erzeuger fordern von der EU eine Angleichung der Direktzahlungen. Das European Milk Board ruft zudem alle EU-Institutionen dazu auf, sich für die Aufnahme eines effizienten Kriseninstruments in die GAP stark zu machen.

13.02.2020
04.02.2020

Newsletter Februar online!

der EMB-Vorstand hat auf seiner Pressekonferenz im Rahmen der Grünen Woche Lösungen für eine klimagerechte sowie sozial und ökonomisch nachhaltige EU-Milchproduktion vorgestellt. Fakt ist, dass immer mehr zusätzliche Leistungen an die Milchbauern und -bäuerinnen herangetragen werden, die wirtschaftlich von den Milchviehaltern...

16.01.2020

Wie kann die EU-Milchproduktion klimagerecht sowie sozial und ökonomisch nachhaltig werden?

(Berlin, 16.01.2020) Dass die Situation für ErzeugerInnen in der Landwirtschaft schon seit Jahren sehr schwierig ist, ist kein Geheimnis. So wird das, was an Kosten in die Produktion von beispielsweise Milch fließt, durch den Preis an die ProduzentInnen kontinuierlich nicht gedeckt. Im Fünfjahresdurchschnitt belief sich für die...

15.01.2020

Die deutschen Milcherzeugungskosten von 43,71 ct/kg standen im Oktober 2019 einem Preis von nur 34,23 ct/kg gegenüber

(Brüssel, den 15. Januar 2020) In der aktuellen Berechnung der deutschen Milcherzeugungskosten wird deutlich, dass jene im Oktober 2019 nur zu 78% gedeckt waren. Laut der vierteljährlich aktualisierten Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) betrugen die Produktionskosten im vergangenen Oktober...

08.01.2020

Newsletter Januar online!

Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen! Mit diesem Zitat des römischen Philosophen Cicero starten wir ins neue Jahr. Wir machen weiter. Wir werden uns weiter politisch für einen gesunden Milchmarkt einsetzen. Und wir werden zu Hause unsere Höfe bewirtschaften und auf eine solide wirtschaftliche Basis...

Treffer 1 bis 7 von 619
<< Erste < Vorherige 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-42 43-49 Nächste > Letzte >>