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22.01.2019

CETA und Co. stoppen – Für eine gerechte Welthandelspolitik

Einladung zur Grenzaktion mit Treckern am 25. Januar 2019 in Lichtenbusch an der deutsch/belgischen Grenze

Grenzaktion mit Treckern an der deutsch/belgischen Grenze
CETA und Co. stoppen – Für eine gerechte Welthandelspolitik

 

Wann: Am Freitag, 25. Januar 2019, Beginn 12:00 Uhr.

Wo: Die Aktion findet auf der Brücke der Straße Hebscheider Heide über der Grenzautobahn A3/E40 statt, Höhe Lichtenbusch.

In wenigen Tagen geht es los: Bäuerinnen und Bauern kommen mit ihren Traktoren aus Deutschland und Belgien. Zudem reisen Produzentinnen und Produzenten aus Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg an. Sie wollen ein starkes bäuerliches Zeichen GEGEN die Handelsabkommen wie CETA und Co. setzen, die mehr Macht für Konzerne bringen und die Anliegen von Bauern, Verbrauchern und Arbeitnehmern auch in anderen Ländern dieser Welt schwächen und untergraben. Neben den Bäuerinnen und Bauern kommen auch zivilgesellschaftliche Akteure, um die Aktion zu unterstützen. Gemeinsam wollen wir uns FÜR eine gerechte Welthandelspolitik einsetzen und FÜR ein solidarisches Europa, das soziale Gerechtigkeit weltweit und Klima- und Umweltschutz in den Mittelpunkt stellt.

Programm:

In einer bildwirksamen Aktion werden wir die alten Handelsabkommen wie CETA und Co. begraben. Anschließend unterzeichnen die Vertreter der Bauernorganisationen aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten eine europäische Bauerndeklaration. Auf der Kundgebung gibt es kurze Redebeiträge u.a. von Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL, Deutschland), Erwin Schöpges, Milchbauer und Präsident des European Milk Board (EMB), Christian Wiertz, Milchbauer und Vize-Präsident der Milcherzeuger Interessengemeinschaft (MIG, Belgien) sowie Claude Girod, Bäuerin und Mitglied der Confédération Paysanne (Frankreich).

Der Anlass dieser Aktion ist das Verfahren  zu dem Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), in dem die geplanten Schiedsgerichte im Abkommen geprüft werden. Zu diesem Verfahren gibt der Generalanwalt am 29. Januar eine Stellungnahme ab. Außerdem tritt das Handelsabkommen zwischen der EU und Japan Anfang Februar in Kraft und die EU verhandelt mit vielen Ländern dieser Welt weitere Freihandelsabkommen.

Wegbeschreibung:

 


Kontakt:
EMB-Präsident Erwin Schöpges (DE, FR, NL): +32 (0)497 90 45 47
EMB-Pressestelle Vanessa Langer (DE, FR, EN): +32 (0)2 808 1935


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