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EMB - European Milk Board asbl
Rue de la Loi 155
B-1040 Bruxelles
Tel.: +32 - 2808 - 1935
Fax: +32 - 2808 - 8265
Liebe Bäuerinnen und Bauern, liebe Interessierte,
die Lage der Milchviehbetriebe ist aktuell wieder angespannt und könnte deutlich besser sein. Die Blauzungenkrankheit, die einige Mitgliedstaaten betrifft, ist keine Kleinigkeit. Es ist erschreckend, dass ein Land wie Belgien die Seuche nicht hat kommen sehen, obwohl sie im Mai 2024 schon in den Niederlanden grassierte. Meiner Ansicht nach haben die Behörden hier falsch reagiert. Es macht keinen Sinn, so spät eine Impfkampagne durchzuführen. Bei der bereits in Frankreich auftretenden Epizootischen Hämorrhagischen Krankheit (EHD) versuchen die Behörden daher nach diesem Debakel, sich nicht noch einmal von der Entwicklung überrumpeln zu lassen. Der Impfstoff soll ab November auf unseren Betrieben verfügbar sein. Die Blauzungenkrankheit hat hohe Verluste verursacht und das wallonische Agrarministerium hat beträchtliche Mittel bewilligt, um den betroffenen Milchviehbetrieben zu helfen. Der Artikel zur Lage der belgischen ErzeugerInnen in dieser Ausgabe beschreibt die schweren Auswirkungen der Blauzungenkrankheit auf den Milchsektor. Und leider ist diese Epidemie nicht unsere einzige Sorge, weil sich neue dunkle Wolken am Horizont auftürmen.
Laut einer Studie von Greenpeace (auf Englisch verfügbar) ist die Diagnose der aktuellen Lage für uns, die wir für die bäuerliche Landwirtschaft und generationsübergreifende Familienbetriebe kämpfen, alarmierend. Die Zahl der landwirtschaftlichen Megabetriebe ist zwischen 2007 und 2022 um 56% gestiegen. In 15 Jahren hat Europa fast zwei Millionen kleine Haupterwerbsbetriebe verloren. Heute machen die Megabetriebe 8 Prozent aus, erbringen aber 40 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung und bekommen 37 Prozent der Betriebsprämien.
Dies beweist, dass das European Milk Board von Anfang an mit der Forderung, weniger und besser, aber mit einer angemessenen Entlohnung für den Landwirt zu produzieren, Weitsicht bewiesen hat. Es geht darum, nachhaltiger und mit kürzeren Lieferketten zu produzieren und uns gegen Entwicklungen zu wehren, wie sie beispielsweise LACTALIS für Januar nächsten Jahres ankündigt: Das Unternehmen beabsichtigt, die Milchabholung um 450 Millionen Liter zu reduzieren, weil es ein Schlupfloch gefunden hat, das es ermöglicht, Milch aus Osteuropa zu importieren. Diese Milch wird dann unter dem Etikett „Made in France“ abgefüllt, was die VerbraucherInnen fälschlicherweise glauben lässt, dass sie ein einheimisches Produkt kaufen. Klingt nach einer unlauteren Handelspraxis, nicht wahr?
Unsere Organisation sollte sich auch an den Diskussionen über den neuen Agrarkommissar Christophe Hansen beteiligen, in denen es um seine Sicht des Agrar- und Nahrungsmittelsektors, die zukünftige GAP, die Auswirkungen der Erweiterung um die Ukraine, Krisenmanagement, die Unterstützung für den ökologischen Umbau und die Viehhaltung geht. In dieser Ausgabe können Sie weitere Informationen zum neuen Agrarkommissar und den Aspekten finden, die in den Empfehlungen des Strategischen Dialogs im Agrarsektor noch fehlen.
Mir wird im Laufe der Zeit immer stärker bewusst, dass wir unser EMB und unsere Faire-Milch-Projekte um jeden Preis erhalten müssen. Dafür möchte ich mich auch künftig zu 200 Prozent einsetzen. Wir haben am 29. Oktober das 15-jährige Bestehen unserer belgischen Fairen Milch Fairebel gefeiert. Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, aber wir blicken bereits auf 15 Jahre voller schöner, gemeinsamer Momente zurück.
Ich freue mich darauf, Sie und euch alle wiederzusehen, und bleibe dahin euer treuer Diener im EMB, bei der MIG und bei Fairebel.
Guy Francq, EMB-Vorstandsmitglied
EMB gratuliert belgischer Fairebel zum 15-jährigen Jubiläum
Fairebel feiert in Belgien dieses Jahr das 15-jährige Bestehen. Was als ambitioniertes Projekt begann, hat sich im Land längst erfolgreich etabliert – dank des starken Einsatzes der teilnehmenden Landwirtinnen und -wirte. „Die Bäuerinnen und Bauern haben etwas Besonderes etabliert, das nicht nur für Landwirte wegweisend, sondern auch gewinnbringend für alle Beteiligten ist.“
Weiterlesen...Fairebel feiert 15 Jahre Einsatz für fairen und lokalen Handel
Anlässlich ihres 15-jährigen Jubiläums feiert die Marke Fairebel als Vorreiterin der Fairen Milch in Belgien Ende Oktober 2024 anderthalb Jahrzehnte Einsatz für eine lokale und faire Landwirtschaft. Fairebel wurde 2009 von einer Gruppe von LandwirtInnen gegründet und ist mehr als nur eine Milchmarke: Sie ist ein Fanal der Widerstandsfähigkeit und Solidarität im belgischen Agrarsektor. Fairebel entwickelt sich weiter und vertritt über 500 ErzeugerInnen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, hochwertige Produkte anzubieten, für alle teilnehmenden ErzeugerInnen eine gerechte Vergütung zu erzielen und so Zukunftsperspektiven für die jungen LandwirtInnen in der Genossenschaft zu schaffen.
Weiterlesen...EMB begrüßt richtungsweisendes Projekt von Die faire Milch mit PENNY in Deutschland
Das European Milk Board asbl (EMB) begrüßt das neue Projekt von Die faire Milch mit PENNY, das am 29. Oktober offiziell in Deutschland vorgestellt wurde. Mit einem neuartigen Drei-Parteien-Vertrag besiegeln PENNY als Handelsvertreter, Die faire Milch als Lieferant und die Erzeugergenossenschaft Fair Food ihre Zusammenarbeit, um in der Wertschöpfungskette Transparenz und Fairness in die Kalkulation und Preisfindung zu bringen.
Weiterlesen...Ein neuer Agrarkommissar für eine neue EU-Agrarpolitik?
Der Luxemburger Christophe Hansen soll die nächsten Jahre am agrarpolitischen Hebel der EU sitzen. Der EVP-Politiker, der zuvor schon als EU-Parlamentarier tätig war, ist Geo- und Umweltwissenschaftler und kommt selbst aus einer Landwirtschaftsfamilie.
Weiterlesen...Der neue-Agrarkommissar sollte beachten: Empfehlungen des Strategischen Dialogs müssen um wichtige Aspekte ergänzt werden
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat ihre Kandidatenliste für die neue Kommission bekannt gegeben. Als neuen Agrarkommissar wünscht sie sich Christophe Hansen, der maßgeblich für die Umsetzung der Empfehlungen des Strategischen Dialogs zur Zukunft der EU-Landwirtschaft verantwortlich sein soll. Das aktuelle Papier des Strategischen Dialogs spricht bedeutende Punkte an, es fehlen jedoch noch wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Transformation des Agrarsektors. Dies sollte der designierte EU-Agrarkommissar bei der Umsetzung unbedingt beachten.
Weiterlesen...Europäische Landwirte und Arbeitnehmer aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft fordern die sofortige Aufnahme von kostendeckenden Preisen in die UTP-Richtlinie
In einem offenen Brief, der am 7. Oktober an die Präsidentin der Europäischen Kommission, den Präsidenten des Agrarministerrats und die Präsidentin des Europäischen Parlaments gesandt wurde, fordern europäische Landwirte und Arbeitnehmer aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, bis Ende des Jahres ein Schnellverfahren einzuleiten, um den Einkauf von Agrar- und Lebensmittelprodukten unterhalb der Produktionskosten auf die schwarze Liste der EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken zu setzen.
Weiterlesen...Fairness in der Lieferkette: AbL fordert marktpolitischen Rahmen für kostendeckende Preise
Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern haben auf EU-Ebene dazu geführt, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gezwungen war, in ihrer Bewerbungsrede zu sagen: „Niemand sollte gezwungen sein, gute Lebensmittel unter den Produktionskosten zu verkaufen.“ Inwieweit sie es ernsthaft umsetzen wird, bleibt kritisch abzuwarten. Aber es ist schon jetzt offensichtlich, dass auf EU-Ebene eine eher progressive Stimmung bezüglich Marktpolitik zu spüren ist, während in Deutschland noch dicke Bretter zu bohren sind, um kostendeckende Preise zu erzielen.
Weiterlesen...Gesetzentwurf in Nordirland zu vollkostendeckenden Erzeugerpreisen
Die Kontakte zwischen Farmers For Action UK NI (für das Vereinigte Königreich und Nordirland zuständiger Zweig des Verbands) und dem European Milk Board bestehen seit Gründung des EMB. Wir nutzen gern diese Gelegenheit, uns an die EMB-Mitglieder zu wenden und den Bezug zwischen unserer Arbeit und den Zielen des EMB herzustellen, deren Umsetzung gegen die Bürokratie und den Widerstand der Lebensmittelkonzerne langwierig und äußerst schwierig ist. Derzeit verfolgen wir das Projekt eines Gesetzentwurfs, der Erzeugerpreise oberhalb der Produktionskosten sicherstellen soll.
Weiterlesen...Belgien: Starke Auswirkungen der Blauzungenkrankheit und neue Bedrohungen am Horizont
Zwischen August und September 2024 hat die MIG zwei Mitgliederumfragen durchgeführt, um die Auswirkungen der Blauzungenkrankheit auf die wallonischen Milchviehbetriebe einzuschätzen. Die beiden Umfragen haben ergeben, dass sich die Situation akut verschärft – mit einer raschen Ausbreitung der Krankheit, Verlusten von Tieren und einem Rückgang der Milchproduktion.
Weiterlesen...Vogelperspektive für die Agrarministerkonferenz – BDM mit Ballon am Kran in Oberhof
Es war nicht zu übersehen: Der BDM war am 12. September mit einem 60 Tonnen schweren Mobilkran mit 12 Tonnen Achslast vor Ort und die Botschaft hätte deutlicher nicht sein können: Hier muss es um die großen Themen gehen! Damit sich die anwesenden MinisterInnen sowie ihre Amtschefs einen Überblick über die Themenfelder verschaffen konnten, haben wir sie mit unserer Aktion „Vogel- statt Froschperspektive – für eine nötige Neuausrichtung der Agrarmarktpolitik!” eingeladen, in den Korb zu steigen und sich aus 60 Metern Höhe einen symbolischen wie realen Überblick zu verschaffen – politische Diskussionsmöglichkeit im Korb inklusive.
Der Hintergrund unserer Aktion ist die Wahrnehmung, dass man auch nach den massiven Protesten der Bäuerinnen und Bauern in der Agrarpolitik in vielen Bereichen im Klein-Klein verharrt und für die dringend benötigten grundlegenden Veränderungen der politische Mut oder die Durchsetzungskraft fehlt – trotz der deutlichen Botschaft der Proteste. Ja, es ist zwingend notwendig, das explodierende Übermaß an Bürokratie abzubauen – das allein aber bietet den Bäuerinnen und Bauern noch keine wirtschaftliche Perspektive für die Zukunft. Dabei geht es um weit mehr als den Erhalt staatlicher Transferzahlungen (=Steuergelder), deren Abwicklung letztlich immer mit viel Bürokratie verbunden ist. Wir brauchen eine Weiterentwicklung der Gemeinsamen Marktordnung, die die Landwirtschaft in die Lage versetzt, wirtschaftliche Perspektiven für die Betriebe zu schaffen. Nur so kann die viel diskutierte und als notwendig erachtete „Transformation der Landwirtschaft“ gelingen.
Besuch aus den Bundesländern
Viel Zuspruch für die BDM-Aktion gab es aus den Bundesländern Niedersachsen, Saarland, Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, die sich intensiver mit den Vorschlägen des BDM beschäftigten. Hier zeigten sich die Ministerinnen und Minister und Staatssekretärinnen und -sekretäre durchaus wetterfest. Das war bei 5 bis 9 Grad Celsius und zwar kurzen, aber kalten Schauern teilweise auch nötig. Besonders wetterfest zeigten sich die Thüringer Gastgeberin, Ministerin Susanna Karawanskij, und ihr Staatssekretär Torsten Weil, die es sich auch bei kräftigen Regenschauern nicht nehmen ließen, im Ballonkorb in luftige Höhen aufzusteigen. Der einzige CDU-Minister, der Interesse an einem kurzen Austausch vor Ort zeigte, kam im Übrigen aus Sachsen-Anhalt und blieb damit seiner grundsätzlichen Gesprächsoffenheit, die wir schon früher erleben konnten, treu.
Wie schon in Erfurt begleitete der Thüringer Bauernverband die Agrarministerkonferenz mit einem „Schilderwald” mit 194 Forderungen zum Bürokratieabbau. Diese Vorschläge ließ man an Luftballons gebunden aufsteigen. So richtig diese Forderungen größtenteils waren, muss doch auch festgehalten werden: Mit einer Agrarpolitik, wie sie der Bauernverband verfolgt – die in erster Linie aus der Verteilung öffentlicher Gelder besteht – folgt fast zwingend jede Menge Bürokratie. Das weiß spätestens seit Coronazeiten auch außerhalb der Landwirtschaft jeder, der schon einmal öffentliches Geld in Anspruch nehmen musste. Was der Bauernverband aktuell außerdem noch macht: Er versucht, Schritte hin zu einer Vertragspflicht zwischen Molkereien und Milchbauern mit dem Totschlag-Argument des höheren bürokratischen Aufwands zu kippen – obwohl Verträge überall sonst in der Geschäftswelt üblicher Standard sind. Kein Mensch käme auf die Idee, Verträge abzulehnen, weil sie zu viel Bürokratie bedeuten. Der gleiche Verband, der jetzt politisch so vehement auf Bürokratieabbau setzt, kennt keine Skrupel, wenn bei QM Milch die Anforderungen und damit verbunden auch die Bürokratie schrittweise immer weiter ausgedehnt werden.
Umso verständlicher war der BDM-Input zu Beginn der Agrarministerkonferenz (AMK):
Unsere Botschaft an alle Ministerinnen und Minister
Wir haben diesmal bewusst darauf verzichtet, die bereits bekannten Herausforderungen wie die Verbesserung der Marktposition oder die Schaffung eines Sicherheitsnetzes für die Agrarmärkte noch einmal im Detail zu erläutern. Ein „Weiter so“ ist keine Option mehr, denn das hat zu Marktverzerrungen, Subventionsabhängigkeit, in Teilen auch Umweltschäden und sinkender Attraktivität des Berufs für junge Landwirte geführt.
Für den BDM ist klar: Die zukünftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik ist entscheidend, um eine nachhaltige Entwicklung der bäuerlichen Betriebe zu ermöglichen. Die laufenden Diskussionen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen, der frühestens 2028 in Kraft treten wird, müssen rechtzeitig geführt werden, da grundlegende Reformen notwendig sind.
Wir halten es für erforderlich, die Agrarförderung im Rahmen der GAP 2028 konsequent an konkrete Leistungen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz zu knüpfen, anstatt einen erheblichen Teil der Mittel als „Basisprämie“ beizubehalten. Diese könnte angesichts knapper öffentlicher Kassen anfälliger sein als an konkrete Leistungen gebundene Mittel.
Unabhängig davon, wie die Agrarförderung in Zukunft begründet wird, muss mehr Geld in die Landwirtschaft fließen. Die Ausgestaltung der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) als Teil der GAP bietet hier einen wichtigen Hebel, um den Betrieben eine wirtschaftliche Perspektive zu sichern. Investitionen in Tierwohlmaßnahmen sollten innerhalb von zehn Jahren refinanziert werden können, um mehr Planungssicherheit zu schaffen.
Über 30 Verbände haben gemeinsam das Positionspapier „Zukunft gestalten – Gemeinsam für eine krisenfeste, ökologischere und gerechtere Landwirtschaft und Agrarpolitik“ erarbeitet – das die Notwendigkeit, dass die Bauern ihr Haupteinkommen über den Markt erzielen können müssen, ausdrücklich unterstützt. Öffentliche Gelder für mehr ökologische Leistungen setzen ein wirtschaftliches Auskommen der Landwirtinnen und Landwirte voraus. Wir sehen diese Vorschläge als Grundlage für die politische Arbeit auch in den Bundesländern.
Darüber hinaus haben wir den Ministerinnen und Ministern zwei weitere drängende Themen mit auf den Weg gegeben: Die wirtschaftlichen und psychischen Belastungen durch die Ausbreitung der Blauzungenkrankheit erfordern eine finanzielle Unterstützung der betroffenen Betriebe. Außerdem haben wir die Einführung einer zusätzlichen Ökoförderung für den Erhalt von langjährigem Dauergrünland vorgeschlagen, dessen Bedeutung für den Klimaschutz wissenschaftlich belegt ist, da die Weidehaltung von Milchvieh nicht für alle Betriebe realisierbar ist!
Viel „Klein-Klein” auch beim Verbändegespräch
Spätestens beim Verbändegespräch, das traditionell am Donnerstag im Rahmen der Agrarministerkonferenz stattfindet, wurde einmal mehr klar, dass die Vielzahl der unterschiedlichen Verbände dazu führt, dass auch hier die Diskussion im „Klein-Klein“ verharrt, weil jeder schnell noch ein spezifisches Anliegen vorbringen will. Wenig Neues, dafür viel Altbekanntes: Bürokratieabbau, Ausbau des Testbetriebsnetzes, Drohneneinsatz, Förderung der Wiederaufforstung etc. – alles Themen, die uns betreffen, die wichtig sind, mit denen sich viele der landwirtschaftlichen Interessensvertreter zu Recht beschäftigen. Im Verbändegespräch zu Beginn der AMK nahmen diese Themen ein sehr großes Zeitfenster ein, während der Blick über den Tellerrand bei den Verbandsvertretern viel zu kurz kam. Wie sinnvoll ist es, wenn sich eine so große Konferenz mit viel zu vielen Detailfragen auseinandersetzt, anstatt die großen Linien zu besprechen?
Noch einmal: Bürokratie, Auflagen etc. sind nicht vom Himmel gefallen, sie haben ihren Ursprung in einer falschen Ausrichtung der Agrarpolitik. Diese gilt es JETZT umzukehren. Wir bleiben dran!

Johannes Fritz, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM)
Piepmatz in Hamburg
Als kleine Abwechslung haben wir diesmal eine humorvolle Kurzgeschichte von Matthias Stührwoldt, der für seine launigen und lebendigen Erzählungen vom Hofleben bekannt ist. Dieser Erfahrungsbericht, ursprünglich in der Bauernstimme veröffentlicht, erzählt von einer ganz besonderen Demo in Hamburg – mit einer Kuh namens Piepmatz!
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