Sehr geehrte Vertreter der Medien,
Trotz aktuell höherer Butterpreise bewegen sie sich zu oft auf einem tiefen Niveau und sind daher nicht selten schmerzhaft: die Preise an die Erzeuger für den Liter Milch. Wie aktuelle Kostenstudien aus fünf wichtigen EU-Milcherzeugungsländern zeigen, werden die Kosten der Produktion von den Preisen nicht annähernd gedeckt.
Hintergrund ist das Fehlen eines Kriseninstruments in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU; das Fehlen eines Programms zur Mengenreduktion, wenn zu Krisenzeiten wieder mehr produziert wird als der Markt absorbieren kann.
Die Milcherzeuger des European Milk Board fordern die EU-Politik am 26.10. 2017 mit einer starken symbolischen Aktion daher dazu auf, einen Artikel zur freiwilligen Mengenreduzierung in Krisenzeitenin die GAP aufzunehmen.
Zu folgenden Veranstaltungen laden wir Sie in diesem Zusammenhang am 26.10. 2017 herzlich ein:
10:45Pressekonferenz
zur Vorstellung der aktuellen Kostenstudien aus 5 wichtigen Milcherzeugerländern (Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark)
Anwesend: Frau Dr. Karin Jürgens (BAL) sowie Vertreter des EMB-Vorstands
Ort: Residence Palace, Raum Passage, Rue de la Loi 155, 1040 Brüssel
11:45Symbolische Aktion
„Bis auf die Knochen abgemagert - auch höhere Butterpreise beenden Elend in der Milchproduktion nicht“
Anwesend: Milcherzeuger-Delegationen aus ganz Europa
Ort: vor dem Berlaymont-Gebäude, Rue de la Loi 200, 1040 Brüssel
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen bei den Veranstaltungen. Die Pressekonferenz wird Ihnen Aufschluss zur Kosten- und Preissituation im europäischen Milchsektor geben und die Aktion starke, symbolträchtige Bilder liefern.
Kontakt:
EMB-Vorstandsmitglied Erwin Schöpges (DE, FR): +32 (0) 497 90 45 47
EMB-Geschäftsführung Silvia Däberitz (DE, EN, FR): +32 (0)2 808 1936

