08.03.10: Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst mitteilte, hat der zuständige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, Olivier De Schutter, am 8. März in Genf darauf verwiesen, dass das Recht auf Nahrung ein Menschenrecht sei.
De Schutter hatte in der vergangenen Woche einen Bericht veröffentlicht, in dem er darstellt, dass kleinere Landwirte unbedingt vor Benachteiligung durch die grossen Agrarkonzerne geschützt werden müssten. Die Preisstrukturen für Großbetriebe von Staaten mit armer Bevölkerung müssten so ausgerichtet sein, dass kleine Erzeuger in der Lage sind, von ihrer zu Arbeit leben und sich zu ernähren.
Problematisch sein, dass die kleinen Erzeuger nur einer beschränkten Käuferanzahl gegenüberstehen, so dass sie im Kampf um faire Preise mit den Grossen wenig Chancen haben, einen angemessenen Preis zu erzielen, wird der UNO-Vertreter von der Nachrichtenagentur SDA zitiert. "Diese Situation erklärt zum Teil, warum kleine Landbesitzer in Entwicklungsländern zu dem am meisten hungernden Bevölkerungsteil in der heutigen Welt gehören", so De Schutter in seinem Bericht. Mit fairen Preisen könne man hier eine Änderung bewirken.
Quelle: lid

