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Sarkozy fordert die Kommission auf, das Feuer zu entfachen
POLIGNY (Jura), 27 Okt 2009 (AFP) - Nicolas Sarkozy forderte die europäische Kommission am Dienstag auf, in Bezug auf die Neuregelung des Milchsektors ein bisschen schneller zu arbeiten. Sie habe auf die Forderung von Frankreich und Deutschland reagiert und eine Arbeitsgruppe gegründet, die Maßnahmen für eine Neuorganisation des Milchsektors entwickeln soll.
Monatlich sollen diese Treffen stattfinden. Im Juni 2010 wird der Abschlussbericht vorgestellt. Solche Verzögerungen seien inakzeptabel und man müsse die Arbeit beschleunigen.
Für das nächste Treffen des Agrarrates am 30.10.09 fordert er eine Verschärfung der Maßnahmen zur Regulation des Milchsektors. Er wird dies am kommenden Mittwoch mit Angela Merkel besprechen.
Sarkozy fordert eine europäische Initiative zur Preisregulierung landwirtschaftlicher Produkte
POLIGNY, 27 Okt 2009 (AFP) - Nicolas Sarkozy wünscht sich von der europäischen Kommission eine Initiative, die die "wirkliche" Regulation des Preises für landwirtschaftlich erzeugte Produkte garantiert.
<link fileadmin dokumente frankreich download herunterladen der datei>Filière laitière: Sarkozy demande à la commission UE de pousser les feux
Sarkozy ergreift Maßnahmen zur Unterstützung der Landwirtschaft
Sarkozy hat Beihilfen für die französische Landwirtschaft in Höhe von 1,65 Mrd. Euro zugesichert. Davon sollen 650 Mio. Euro vom Staat selbst und 1 Mrd. Euro vom Bankwesen in Form von Krediten kommen. Bauern können zu günstigeren Konditionen mit Zinssätzen von 1,5% bzw. 1% investieren.
Man dürfe die französische Landwirtschaft nicht einfach fallen lassen, so Sarkozy. Man müsse den Bauern neuen Elan geben und sie ermutigen, in ihre Zukunft zu investieren.
<link fileadmin dokumente frankreich download herunterladen der datei>Maßnahmen Sarkozy
Reaktion der APLI auf die Maßnahmen von Sarkozy
Der französische Präsident hat Aufgrund der katastrophalen Lage der Milcherzeuger Maßnahmen ergriffen. Der Plan der konjunkturellen Unterstützung ist allerdings, trotz des Scheins, immer noch zu schwach. Das Fortbestehen der Betriebe kann aber nur durch eine Preissteigerung der verkauften Milch gesichert erden. Und dieser Preisanstieg muss schnell kommen!
Allerdings wurde angekündigt, dass noch vor Ende des Jahres gehandelt werden muss. Das beweist also doch, dass das Problem wenigstens ins Bewusstsein gelangt ist.
Man muss auch anmerken, dass der Präsident die High Level Group dazu aufgefordert hat, ihre Ergebnisse schon vor Juni 2010 zu veröffentlichen. Sarkozys Maßnahmen zur Existenzsicherung landwirtschaftlicher Betriebe unterstützt weiterhin die unseres Ministers, da er immer wieder die Regulation, die Selbstkosten und alle Argumente, die das EMB und die APLI zu verteidigen wissen,erwähnt hat.
Er hat sich eindeutig dafür eingesetzt, die anderen Länder davon zu überzeugen, dass der Ultra-Liberalismus die schlimmste erdenkliche Lösung für die Landwirtschaft überhaupt ist. All das ist im Sinne der APLI und des EMB.
Er hat allerdings auch erwähnt , dass Verträge zwischen Erzeugern und der Industrie die einzige Alternative für eine niedrigere Volatilität der Preise und für eine bessere Transparenz sind. Ob dies durch diese Maßnahme zugesichert werden kann, ist unklar. Aber, er hat auch deutlich gemacht, dass es wenigere aber dafür stärkere Erzeugergemeinschaften geben muss, die fähig sind ,sich der Verarbeitung und dem Handel entgegenzustellen.
Pressestimmen
Mouvement Républicain et Citoyen - Objectif : imposer le respect à toute la filière laitière

