Brüssel, den 14. März 2011
Am 15. März 2011 stellt der Abgeordnete Nicholson seinen Bericht zum Milchpaket der Europäischen Kommission im Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes vor. Die European Coordination Via Campesina (ECVC) und das European Milk Board (EMB) weisen in aller Deutlichkeit darauf hin, dass weder das Milchpaket selbst, noch die im Nicholsonbericht vorgesehenen Änderungen auch nur annähernd geeignet sind, eine bessere Funktion des Milchmarktes und faire Erzeugerpreise zu erreichen
Aus Sicht der beiden europäischen Organisationen ist ein aktives Engagement der politischen Instanzen der EU bei Gestaltung und Umsetzung der Instrumente der EU- Milchpolitik unerlässlich.
Ziel jeglicher Maßnahmen muss es schließlich sein, zukünftig Marktverwerfungen zu vermeiden und es gleichzeitig den Milcherzeugern zu ermöglichen, ihre Produktionskosten über den Marktpreis zu decken. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine effektive Angebotssteuerung im Gesamtmarkt unabdingbar. Außerdem ist auch ein weiteres Ziel europäischer Politik, nämlich die Transparenz und die gerechte Verteilung der Margen innerhalb der Wertschöpfungskette, zu erreichen.
Verträge zwischen Erzeugern und Verarbeitern dürfen nur dann rechtsgültig sein, wenn sie mindestens die durchschnittlichen Milcherzeugungskosten in der EU berücksichtigen.
Kontakt:
EMB :
Romuald Schaber (DE) : + 49 1603524703
Sonja Korspeter (DE,FR,EN) + 49 1786021685
Silvia Däberitz (DE, EN, ES) + 49 17638098500
ECVC :
Isabel Vilalba (ES,EN) + 34 608905444
Josian Palach (FR) + 33 671344902
Xavier Delwarte (FR,EN) + 32 476 423902
Gérard Choplin (FR,EN,DE) + 32 473257378
EMB : Bahnhofstraße 31 59065 Hamm, Deutschland
office[at]europeanmilkboard.org, tel : +49 23814361200;
ECVC : rue de la Sablonnière 18, 1000 Brüssel, Belgien
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