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Pressemitteilung: Studie zu niederländischen Produktionskosten zeigt angespannte Situation am Milchmarkt

(Brüssel, 24.06.2014) Die Produktionskosten für Milch lagen in den Niederlanden 2013 durchschnittlich bei 44,52 Ct/kg Milch. Dies zeigt eine Studie, die der EMB-Mitgliedsverband DUTCH DAIRYMEN BOARD (DDB) beim Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) in Auftrag gegeben hatte. Diese Studie basiert unter anderem auf Daten des InformationsNetz Landwirtschaftlicher Buchführungen der Europäischen Kommission und bezieht über einen am Markt orientierten Einkommensansatz auch ein faires Einkommen für die Erzeuger in die Kalkulation mit ein.

Wie der DDB auf seiner Pressekonferenz erklärte, sei die Präsentation der Studie ein weiterer wichtiger Schritt, um ein klares Bild der Situation auf dem Milchmarkt zu liefern und die Politik in die Verantwortung zu nehmen. „Nun liegen auch für die Niederlande die Kostenzahlen klar auf dem Tisch und es wird deutlich, dass angesichts eines Durchschnittspreises von 37,40 Ct/kg Milch in 2013 die Situation für die niederländischen Milcherzeuger sehr angespannt ist“, so die Präsidentin des DDB, Sieta von Keimpema. Das Defizit zwischen Kosten und Preis gefährde nicht nur die Höfe im einzelnen, sondern auch die niederländische Produktion im allgemeinen.

Hintergrund

In der Vergangenheit hatte das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft schon Studien zu den Erzeugungskosten in Deutschland und Frankreich erstellt. Jene waren gemeinsam von European Milk Board (EMB) und der MEG Milch Board in Auftrag gegeben worden. Mit der vom DDB herausgegebenen Expertise zu den Niederlanden ist nun ein weiteres Land in der Lage, seine Erzeugungskosten eindeutig zu beziffern. In allen drei Ländern wurde deutlich, dass die Schere zwischen den Kosten der Produktion und den ausbezahlten Milchpreisen sehr groß und daher nicht akzeptabel ist.

Kontakte:

EMB-Vorsitzender Romuald Schaber (DE): +49 (0)160 352 4703

DDB-Präsidentin Sieta van Keimpema (NL, DE, EN): +31 (0) 61 21 68000

 

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